Die Gemeinde Trebbus [jetzt ein Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain]
liegt im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg.
Der Ort ist aus Richtung Berlin [ca. 100 km] und Dresden [ca. 80 km] über die Autobahn A 13 - Abfahrt Großräschen
- bzw. aus Richtung Leipzig [ca. 100 km] über die Bundesstraße
B 87 gut zu erreichen.
Ein Anreise per Bahn ist möglich bis Doberlug-Kirchhain,
die restlichen ca. 10 km werden dann allerdings etwas kompliziert [öffentlicher
Personennahverkehr - na ja!]. Unsere Öffnungszeiten:
Geöffnet ist das Museum in jedem Jahr vom 1. Mai bis
31. Oktober.
Besichtigungen sind zwar nur nach Voranmeldung möglich,
jedoch lohnt ein Besuch auf jeden Fall! |
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Die Bockwindmühle wurde im Jahre 1881 von Baumeister
Lange in Trebbus erbaut.
Ihr erster Besitzer war der Müller Adolf Julius Schmidt aus Großbahren.
Sie ist eine der größten, aber jüngsten Mühlen
unserer Gegend.
Die Mühle hat eine Höhe von 11 Metern vom Bock
bis zum Giebel und ihre Masse beträgt 22,5 Tonnen.
Das Rutenkreuz misst 18 Meter und das Antriebsrad
hat 4 Meter Durchmesser. Die Mühle selbst ist 5 m breit und
4 m lang. Das Flügelrad ist fast 2 Tonnen schwer. Mithilfe eines Sterzes,
einem Balken von 11,5 Metern Länge, wird das Mühlenhaus mit dem
Flügelkreuz in den Wind gedreht. |
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Bei gutem Wind wurde eine Leistung von
20 bis 25 PS erzeugt und bei 8stündiger Mahlarbeit bis zu einer
halben Tonne Mehl produziert. In der Mühle befinden sich ein Mehlgang,
ein Schrotgang und als Besonderheit noch eine Hirsestampfe.
Wenn man die Mühle betritt, kommt man zuerst in die Mehlstube.
Neben dieser ist die Feise, eine kleine Stube für den Müller.
Weiter geht es über eine Holztreppe in die Mahlstube.
Im Innenraum ist eine Schauanlage mit Gefäßen
und Handwerkszeug, welche der Müller für seine Arbeit brauchte,
eingerichtet. Eine Bildersammlung zeigt Interessantes über verschiedene Mühlenarten
und den Mühlenbau.
Das Text-Material dieser Seite wurde von Herrn Klaus-Joachim
Wilker zur Verfügung gestellt. |